Natürlich oder doch lieber Medikamente?

Im Prinzip ist diese Frage falsch. Es zeigt uns dennoch wie in den letzten sagen wir dreissig Jahren die medizinische Begleitung im Taubensport gesehen wird. Es hat den Anschein, als wenn diese Kontroverse künstlich im Stande gehalten wird um dafür zu sorgen das die Züchter bloss nicht anfangen in die richtige Richtung zu schauen. Es müsste sich nicht handeln um entweder Medikamente oder ein natürliches Verfahren, aber um die Synergie die zu bekommen ist durch sowohl das Eine als das Andere zu optimieren im Bezug zur Anwendung.

Medikamente

Die medikamentöse Begleitung des Taubensports hört bei den meisten Tierärzte auf beim Verschreiben von Medikamente an kranke Tauben. Da ist auch nichts falsch daran. Als Tierarzt bin ich sehr froh dass wir die Möglichkeit (noch) haben um Antibiotika verschreiben zu können wenn eine Krankheit ausbricht auf einem Schlag. Genauso wie die Feuerwehr froh ist mit Wasser wenn es ein Feuer gibt. Aber wie bei einem Feuer müsste es auch in der Tiermedizin nicht enden beim Löschen, es müsste auch gedacht werden an Brandvorbeugung. Dann müssten auch nicht stehts Leiterwagen und sonstiges grosses Material ausrücken für einen brennenden Mülleimer. Was meine ich hiermit?

Paratyfusmanagement

In den letzten Jahren habe ich regelmässig das Thema Paratyphus besprochen. In dieser Jahreszeit bleibt es jedoch das wichtigste Thema für Fragen. In andere Artikel und Newsletter habe ich die Symptome schon mehrmals besprochen. Ich möchte mich in dieser Artikel dann auch vor allem beschränken zum Managen dieser komplexen Krankheit.

Paratyphus ist eine Krankheit die verursacht wird durch Salmonella typhimurium var. Copenhagen. In der Klinik höre ich öfters Bemerkungen von Züchter dass sie davon überzeugt sind die Krankheit eingefangen zu haben bei z.B. die Hühner des Nachbars. Dabei gehen diese Züchter an der Tatsache vorbei das der Stamm von Salmonella der die Tauben befallen kann Artspezifisch ist.
Salmonella ist eine Bakterie die das Abwehrsystem der Tauben für grosse Probleme stellen kann. Ich habe diese Bakterie, zusammen mit der Staphylokokke, dann auch schon Mal verglichen mit einem Meuchelmörder. Diese Bakterien können während einem längeren Zeitraum anwesend sein bevor die Probleme sich manifestieren. Die Bakterie untergräbt das Abwehrorgan, bis letztendlich Probleme vorkommen. Wie gesagt kann die Bakterie dann schon länger geräuschlos anwesend gewesen sein.

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Wissen Sie das...

...mit einer Kur mit Kapseln die Behandlung nicht nur viel Wirksamer ist, aber dass das gewünschte Ziel so auch erreicht wird mit viel weniger Wirk-Stoffe, sodass der Anschlag auf die Form dadurch auch eingeschränkter bleibt ?